- Kalziumreiche Mineralwässer sind sehr gute kalorienfreie Kalziumlieferanten.
- Lebensmittel wie Spinat, Rhabarber, Kakao, Mangold, Rote Beete beeinträchtigen die Kalziumaufnahme im Magen-Darmtrakt und sind schlecht für Osteoporosepatienten.
- Es ist auf eine ausgewogene und vollwertige Ernährung zu achten.
- Der Kaffe-/ Cola-/ Schwarzteekonsum ist möglichst niedrig zu halten.
- Auch der Konsum von Alkohol ist zu reduzieren. Eventuell ist ganz auf Alkohol zu verzichten.
- Eine hohe Eiweißzufuhr durch vor allem tierische Eiweiße ist ungünstig da die hohe
Eiweißzufuhr zu einer erhöhten Ausscheidung von Kalzium mit dem Urin führt.
- Magnesium und Zink beeinflussen die Kalziumbilanz positiv. Diese können ohne Bedenken mit Kalzium zusammen eingenommen werden.

Auf eine ausreichende Zufuhr aller für den Knochenstoffwechsel wichtigen Nährstoffe muß geachtet werden. Bei Getreideprodukten sollte solche aus Vollkorn wegen des erhöhten Balaststoffgehaltes, des pflanzlichen Eiweißes und des höheren Mineralstoffgehaltes bevorzugt werden.

Vitamin D haltige Lebensmittel wie Kaltwasserfisch (Makrele, Hering, Lachs, ect.), Leber (nur junge Tiere), Margarine sowie Eigelb und Lebertran sind hilfreich. Die Aufnahme von Wurst und Fleisch ist möglichst zu reduzieren. Eine kochsalzarme Ernährung verbessert die Kalziumaufnahme im Magen- Darmtrakt. Maximal 2 Tassen Kaffee pro Tag sollten getrunken werden. Auf Alkohol ist möglichst ganz zu verzichten.
Der Einsatz von Milchprodukten in der Osteoporosetherapie wird kontrovers diskutiert.

Insbesondere eine kombinierte Aufnahme vom Eiweiß und Kalzium, die bei Milchprodukten zu einer verstärkten Ausscheidung von Kalzium im Urin führen, was schlecht sein soll.

1. Hauptquelle des für den Menschen verwertbaren Calziums sind neben Nüssen, Körnern und Samen, Bohnen, frisches Obst, Trockfenrüchte auch vor allem Blattgemüse. Leitsatz: Eine ausgewogenen Ernährung hilft Osteoporose zu verhindern.

2. Patienten mit Osteoporose sollten sich dosiert Sonneneinstrahlung aussetzen. Hierbei muß es sich nicht unbedingt um direkte Sonneneinstrahlung handeln. Auch Aufenthalt im Schatten ermöglicht es ihrem Körper das für den Knochenstoffwechsel notwendige Vitamin D in seine aktiven Produkte in der Haut herzustellen.Leitsatz: Osteoporose-Patienten sollten keinesfalls indirekt Sonneneinstrahlung meiden.